Wir haben den Weihnachtsbaum vor ein paar Wochen geschmückt, und es fühlt sich an, als hätten wir ihn erst letzten Monat abgebaut. Kennst du das Gefühl? Man blinzelt, und schon ist Freitag. Oder noch schlimmer: Es ist fast Silvester, und man schwört, es war erst Sommer. Du bist nicht verrückt, und es liegt auch nicht an deinem Alter. Es liegt an deinem Gehirn, und zum Glück kannst du etwas dagegen tun.

Dein Gehirn ist faul (und das ist eigentlich klug).

Ein Neurologe entdeckte bei der Auswertung von Gehirnscans seiner Patienten etwas Faszinierendes: Ab dem 30. Lebensjahr speichert das Gehirn kaum noch neue Erinnerungen. Nicht, weil etwas nicht stimmt, sondern weil das Gehirn Energie spart. Wenn jeder Tag dem vorherigen gleicht, denkt der Hippocampus (der Teil des Gehirns, der Erinnerungen speichert): Warum sollte ich das speichern? Das kenne ich schon.

Als du jung warst, war alles neu. Der erste Schultag, der erste Kuss, das erste eigene Zuhause. Dein Gehirn arbeitete auf Hochtouren, um alles zu speichern. Deshalb schien die Zeit langsamer zu vergehen – es passierte so viel. Und heute? Dein Gehirn schaltet auf Autopilot und spielt alles noch einmal ab.

"Ich habe 40 Jahre gelebt, aber ich erinnere mich nur an ein paar Monate."

Das kennen Sie sicher auch. Denn an wie viele Ereignisse der letzten Jahre können Sie sich wirklich erinnern? Nicht an die großen Momente wie Urlaube, Feiertage oder Geburtstage, sondern einfach an ganz normale Dienstage?

Zum Glück gibt es gute Nachrichten, denn dem Patienten wurde ein einfacher Rat gegeben: Jeden Tag etwas Neues unternehmen . Es muss nichts Großes sein; kein Bungee-Sprung oder eine Weltreise. Einfach etwas Kleines oder ein bisschen Verrücktes. Einen Monat später meldete er sich zurück und berichtete, dass sich sein Leben wieder „offen“ anfühlte. Die Tage verschwammen nicht mehr ineinander. Die Zeit schien langsamer zu vergehen.

Das Experiment, das alles beweist

Im Labor wurden zwei Gruppen von Menschen getestet. Die eine Gruppe lebte Tag für Tag nach dem gleichen Schema. Die andere Gruppe führte täglich kleine Änderungen ein. Das Ergebnis? Die erste Gruppe hatte das Gefühl, drei Tage seien vergangen. Die zweite Gruppe hingegen fühlte sich, als wären anderthalb Wochen vergangen.

Gleicher Zeitraum. Völlig andere Erfahrung. Der einzige Unterschied bestand in der Neuheit und der Aufmerksamkeit.

Schlafmangel und Stress sind ebenfalls Übeltäter.

Neben Routine spielen auch Schlafmangel und Stress eine wichtige Rolle. Schlafmangel beeinträchtigt die Informationsverarbeitung im Gehirn. Man übersieht Details und verpasst Momente. Stress erhöht den Cortisolspiegel, was das Zeitempfinden völlig durcheinanderbringt.

Ein anderer Patient sagte nach der Verbesserung seines Schlafrhythmus: „Ich hörte auf zu joggen, und plötzlich fühlten sich die Morgen wie eine Reise an.“ Es klingt fast poetisch, ist aber reine Wissenschaft.

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Praktische Tipps, um die Zeit zu verlangsamen

Zum Glück lässt sich das Problem größtenteils beheben, Sie können Folgendes noch heute versuchen:

  • Durchbrechen Sie Ihre Routine – Nehmen Sie einen anderen Weg zur Arbeit. Essen Sie in einem anderen Restaurant zu Mittag. Hören Sie eine andere Playlist. Ihr Gehirn registriert dies als „neu“ und schaltet in den Aufnahmemodus.
  • Mach etwas zum ersten Mal – probier ein Rezept aus, das du noch nie gekocht hast. Lade dir die App herunter, um eine Fremdsprache zu lernen. Schick eine Sprachnachricht statt einer SMS. Kleine Gesten reichen völlig aus.
  • Sei bewusst präsent – ​​leichter gesagt als getan bei einem vollen Terminkalender, aber selbst fünf Minuten echte Aufmerksamkeit für deinen Kaffee, dein Kind oder die Luft draußen machen einen Unterschied.
  • Verbessern Sie Ihren Schlaf – Ja, wir wissen, das ist leichter gesagt als getan. Aber selbst eine halbe Stunde früher ins Bett zu gehen, kann helfen. Ihr Gehirn braucht Ruhe, um Erinnerungen zu speichern.
  • Planen Sie „Premieren“ – Tragen Sie bewusst neue Erlebnisse in Ihren Kalender ein. Ein Museum, das Sie noch nie besucht haben, ein Spaziergang in einem anderen Park, ein Workshop . Es muss nichts Spektakuläres sein, Hauptsache, es ist neu.

Die Zeit verschwindet nicht, man achtet nur nicht darauf.

Das ist vielleicht die wichtigste Lektion: Die Zeit vergeht nicht wirklich im Flug . Man nimmt sie nur nicht mehr wahr, weil das Gehirn im Autopilotmodus läuft. Nimm dir Zeit für dich, unternimm etwas Neues, achte auf die kleinen Dinge, und plötzlich hast du mehr Zeit. Nicht im wörtlichen Sinne natürlich, aber es fühlt sich so an. Manchmal ist genau das, was man braucht.

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Bild: M. Faisal via Unsplash

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